Am 28.08.2018 sendete ich per Mail eine Denkschrift an ca. 40 TV-Sender, diverse Pressemedien, die Parteien im Bundestag SPD, Grüne, Linke,AfD. und Politikwissenschaftler im In-und Ausland. Vier automatische Eingangsbestätigungen und ansonsten eisiges Schweigen.
Auch die Freie Presse in Chemnitz findet sich unter den Angeschriebenen.
Von Ehrlichkeit können mich alle Angeschriebenen nun nicht mehr überzeugen. Ehe ich es vergesse; neben der AfD hatte ich auch Oskar Lafontaine, Sahra Wagenknecht persönlich wie auch " aufstehen" gemailt.
Ich habe bewusst rechts wie links mit ausgewählt ob der jeweiligen Reaktion.
Laut Internet druckte die Chemnitzer Freie Presse schon gelegentlich Beiträge von Herrn Martin Kohlmann von " Pro Chemnitz", aber doch nicht von einem Bürgerrechtler.
Stellt sich schon die Frage wessen Interessen da gefördert werden...
Mir scheint das alles nicht mehr so glaubhaft im Zusammenhang mit Chemnitz.
Wird hier versucht die teils unerträgliche Sozialpolitik und die damit verbundene Kritik zu unterdrücken? Man stellt " radikale Demos in den Vordergrund. Der Mord aber ist letztlich nur der Punkt auf das I. Es hatte sich allerhand angesammelt!
Laut Obrigkeit sollte man solche Demos meiden; wo aber sonst? Die Nazikeule ist immer dabei und das regt schon an wie das " so gehen" kann...

Die unersättliche Gier welche gerade im sozialen Bereich menschenunwürdig ist bildet einen wesentlichen Anteil unter den " Wutbürgern".
Mir scheint dass man diese Wut nun mit der " Nazi-Keule" stumm machen will. Vergessen wir nicht dass nach dem neuen Gesetz V-Leute des Verfassungsschutzes durchaus straffrei den rechten Arm zum bekannten Gruß erheben dürfen. Somit sind politischen Manipulationen Tür und Tor geöffnet. Ein Schelm auch wer meint dass sich in Deutschland keine ausländischen Geheimdienste tummeln...
Es sind schlimme Zeiten geworden wenn noch nicht einmal ein Bürgerrechtler mehr von den Medien gehört wird.



Denkschrift

Chemnitz, 28.08.2018

Denn sie wissen nicht was sie tun!


Die aktuell verbalen Ausdünstungen so einiger Zeitgenossen/innen gegen alte, neue oder noch immer existente Bürgerrechtler
sind eine gar wunderbare Selbstcharakterisierung genannter Ausdünster.

Bekanntlich befassen sich Bürgerrechtler mit Rechten der Bürger wenn sie Bürgerrechte in Gefahr sehen.
Bekanntlich nutzen sie dafür die gegebenen Möglichkeiten.
Da wären zuvorderst natürlich die Regierungsparteien zu nennen.
Ist das aber unmöglich so bleiben letztlich nur noch die Medien. Ist auch das nicht mehr möglich so erfordert es eine Suche nach anderweitigen Möglichkeiten.
Die diesbezüglichen Möglichkeiten als Sprachrohr sind allerdings sehr begrenzt.

Als Partei die AFD? Als Strömung Pegida?

Beide sind den Medien nach von Nazis infiltriert.
Jeder ordentliche Mensch wird sich hüten sich in den Ruch solch unanständiger Verbindung bringen zu lassen.
Was bleibt nun noch als Alternative? Den Mund halten und erdulden. Das genau halte ich für undemokratisch.
Geht es gar noch um die Sicherheit des eigenen Lebens stellt sich nun die Kardinalfrage nach einem Ausweg den es scheinbar nicht gibt.

Wohin mit meiner Stimme? Bürgerrechtler sind in den unterschiedlichsten politischen Parteien wie Strömungen zu finden.
Es ist mit Verlaub gesagt sehr schwierig sich mit Überzeugung wo auch immer einzubringen.

Genau diesen Fakt rücke ich in den Fokus.

Meine Anfragen an bekannte Politikwissenschaftler blieben sämtlich unbeantwortet. Ist es Unwissen oder Angst?

Folgende Schilderung bezieht sich auf Chemnitz.

Es kann nicht sein dass ein Bürger den ärztlichen Bereitschaftsdienst anruft weil er Angst hat zu ersticken, der Dienst auch ins Haus
kommt und mit der Drohung von Übernahme der Kosten davon fährt. Keine Medikamente weil besagter Patient keinen Hausarzt angeben kann. Wie auch wenn kein Hausarzt neue Patienten aufnimmt.

Wo bleibt da die "freie Arztwahl?

Das ist offensichtlich eine Frage nach der Übernahme der Kosten. Besagter Patient hatte übrigens Wasser in der Lunge und den Beinen. In dem Fall handelt es sich um einen alleinstehenden Rentner. Recherchen ergaben dass dies kein Einzelfall ist. Ein anderer Rentner musste die 112 anrufen und man wollte ihn nicht einmal mit in das Krankenhaus nehmen weil er ein Schauspieler sei. Nach Intervention anderer Bürger wurde er doch eingeliefert und dort betitelte der erste Notarzt ihn wiederum als Schauspieler. Der Patient hatte ebenfalls keinen Hausarzt.

Wie später zu erfahren (nach der Reha) hatte er einen Schlaganfall...
Diese Vorkommnisse sind belegbar!

Das ist ein inhumaner Zustand und für jeden anständigen Menschen ein Grund wie auch Pflicht sich zu erwehren.
Innerhalb des Gesundheitswesens ist Widerstand aussichtslos weil sehr gut verstanden wird abzublocken.

Genau für solche Unmenschlichkeit ist die Bundesregierung zuständig weil sie gesetzliche Lücken für solch menschenverachtende Zustände duldet.

Nicht verwunderlich daher mein Aufschrei als Bürgerrechtler, ehemals politisch Verfolgter (Zuchthaus Bautzen) und gerichtlich Rehabilitierter.

Die Medien sollten mal schön die Luft anhalten was Bürgerrechtler betrifft.

Jedenfalls habe ich die hier angeführten brutalen Praktiken bei ihnen nicht öffentlich ansprechen dürfen-die DDR lässt grüßen.

Wenn solch Unmenschlichkeit öffentlich kein Gehör findet dann finden sich andere Wege aus der Not heraus wie schon angeführte Strömungen.

Welch Überheblichkeit/Unkenntnis oder wie auch immer der Regierung! Wo sind die Lücken für die Anständigen um zu Wort zu kommen? Nein, es gibt sie nicht mehr!

Ich will nicht über die Montagsdemos reden welche zweifelsfrei gefährlich sind für die Herrschenden und letztlich durch käufliche Kriminelle über die Schwelle des Extremismus gezogen wurden.

Man sollte nicht die frommen Bürger einschüchtern und deren Aufschreie pauschal mit Extremismus abtun.
Ein gefährlicher Trugschluss der Mächtigen, was letztlich so nicht aufgehen kann.

Vielleicht bin nun auch ich ein Nazi auch wenn ich Extremismus kategorisch ablehne, aber das ist mir völlig gleichgültig wenn es um die elementarste Humanität geht, nähmlich Gesundheit und Leben .

Parteileben oder Kontakte zu undurchsichtigen Strömungen könnten auch keine "Dienste" bei mir finden.

Nur; ein Ertrinkender wird auch nach der helfenden Hand des Teufels greifen und so kann man sich wohl vermutlich auch die Einbringung von Menschen bei unterschiedlichen Strömungen erklären.

Nach meiner Erfahrung sind, wie in der DDR, die Medien nicht mehr in der Lage sich den Nöten der Bürger anzunehmen und was wohl hat das mit Demokratie zu tun?

Die Demokratie in Deutschland scheint mir lückenhaft geworden...

Ja und was Sachsen betrifft so ist es ein Bundesland wie es sie überall gibt. Der Adolf hat sich hier in keinem Bunker versteckt, es gibt Schulen und es werden keine Kinder "gefressen" . Beim Toilettengang wird auch hier vorher der Deckel geöffnet und die Polizei hat durchaus Hirn.
Gut, eine Ausnahme gab es wohl mit dem Dr. Postel. Man konnte damals lesen dass so etwas nur aus dem Osten kommen kann was ja richtig ist wenn man Osten mit Norden verwechselt, da der hochdotierte Dr. Postel immerhin aus dem Krankenhaus Flensburg in den Osten eingefallen war.

Deutschland spielt in der Champions League der Weltpolitik und es passiert dass man einen von Erstickungsangst Geplagten ohne jegliche Hilfe und Medikamente einsam in seinen Kissen daheim sich selbst überlässt und gar noch finanzielle Sanktionen androht.
Die Medien schauen einfach verschämt weg.

Nein, darauf kann es nur den Aufschrei der Anständigen geben!

Solch geschilderte Mängel erzeugen nachvollziehbar Unzufriedenheit in der Bevölkerung und die logische Schlussfolgerung, seinen Frust, weil nicht anders möglich, bei Demos auszudrücken.

Auswege gibt es durchaus, aber dazu brauchte es auch der Zusammenarbeit mit aufrechten Menschen aus dem ganz normalen Volk, denn dort ist man den Menschen am nächsten.
Die aktuellen traurigen Vorkommnisse in Chemnitz sind nicht allein die Schuld der Bevölkerung sondern der mangelnden Gesetzgebung geschuldet. Der Personalabbau bei der Polizei zeigt nun auch hier in Chemnitz dass teils zu wenig Einsatzkräfte vor Ort waren.

Es muss sich so einiges ändern und zwar rasch!

Dieses Schreiben darf ungekürzt gern veröffentlicht werden. Eine Kürzung bedarf der vorherigen Rücksprache mit dem Verfasser.

Gerhard Köhler
Bürgerrechtler
Chemnitz
Mail:
alter-buergerrechtler@t-online.de